Fasten als Metamorphose

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„Die fette, satte Raupe verpuppt sich. Regungslos in einem Chitinsarg fastet nun das scheintote Wesen sechs bis sieben Monate total, bis die warme Frühlingssonne die Puppenhülle sprengt. Aber heraus kommt nun nicht die hässliche, satte Raupe, sondern ein beschwingtes Geschöpf, ein entfaltetes, ein Falter, der nicht ohne tieferen Grund stets das Sinnbild der Seele war.“

Otto Buchinger sen. (1)

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Otto Buchinger schrieb diese Zeilen nach seinem ersten 28-tägigen Fastenerlebnis. Die Metamorphose ist – wie ich meine – ein besonders schönes Bild für das Fasten. Die Metamorphosis ist die Umgestaltung, der Gestaltenwechsel. Das altgriechische Wort für Seele war ψυχή, Psyche, Atem, Hauch – und die Bezeichnung für den Schmetterling, der als Verkörperung der menschlichen Seele angesehen wurde. 

Quelle

Leo Wilhelmi zitierte auf einem Tedx-Vortrag seinen Urgroßvater Otto Buchinger.

 

 

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